Funktionelle Eigenschaften von Pflanzen sind Antworten auf eine komplexe evolutionäre Wechselwirkung zwischen Pflanzen und der Umwelt. Die Holzanatomie variiert zwischen Sträuchern und Bäumen sowie zwischen feuchten und trockenen Lebensräumen, aber es bleibt die Frage, inwieweit Wuchsform und Lebensraum von der Holzstruktur geprägt und geprägt werden. Mit phylogenetischen Vergleichsmethoden, Arevalo et al. getestet auf kontingente Evolution von Holzanatomie, -habitat und -lebensraum in der megadiversen Angiospermen-Gattung Croton (Euphorbiaceae), die eine Wuchsform besitzt, die sich bei den meisten Arten als dauerhaft holzige Sträucher und kleine bis große Bäume manifestiert.

Die Studie zeigt, dass Gewohnheit und Lebensraum die anatomische Evolution von Holz beeinflussen und dass die Holzanatomie Veränderungen in Gewohnheit und Lebensraum beeinflusst, und präsentiert eine Reihe neuartiger funktionaler Merkmalsassoziationen für die Struktur von Holzpflanzen. Das einzige anatomische Merkmal des Holzes, das mit dem Lebensraum und nicht mit der Gewohnheit korrelierte, war das Vorhandensein spiralförmiger Verdickungen in den Gefäßelementen von Mesic Croton.
