Benetzbarkeit von Xylemlumenwänden in Maiswurzeln
Benetzbarkeit von Xylemlumenwänden in Maiswurzeln

Die Aufrechterhaltung der Spannung im Transpirationsstrom erfordert die Kohärenz der Wassermoleküle, aber auch ihre Haftung an den Gefäßwänden (dh die dem Lumen zugewandte Oberfläche muss benetzbar sein). Da Lignin im Allgemeinen als hydrophob gilt, stellt dies ein Rätsel dar. McCully et al. Wandkontakt mit Öl beobachten, das in geleerte Gefäße mit Mais (Zea Mays) Wurzeln, Kontaktwinkel von nachfüllendem Saft und Wandsubstantivität zu histochemischen Sonden. Ihre Beobachtungen zeigen eine feinskalige Heterogenität der Oberflächenbenetzbarkeit, wobei Lumen-zugewandte begrenzte Vertiefungen hydrophile Öffnungsränder aufweisen, die Öl abstoßen, während Öl stark an Vertiefungsgrenzen in leeren Gefäßen haftet. Wenn Saft Gefäße durch Gruben nachfüllt, werden ihre Ränder zunehmend durch Saft benetzbar, der sich dann mit geringen Kontaktwinkeln entlang der Wände ausbreitet.