Bild: Mariana Ruiz/Wikimedia Commons.
Bild: Mariana Ruiz/Wikimedia Commons.

Vor einiger Zeit haben wir uns mit auxotrophen Algen beschäftigt, die von Bakterien unterstützt werden; Jetzt schauen wir uns "richtige Pflanzen" an, die ein wenig Hilfe von Tieren bekommen (in einer Art Mixotrophie). Aber es ist nicht gerade willig von Seiten des Tieres! Wir sprechen von diesen erstaunlichen Angiospermen, die als bekannt sind Fleischfressende Pflanzen („Die schönsten Pflanzen der Welt“), die ihren Stickstoffbedarf ergänzen, indem sie Tiere verdauen, die sie oft fangen.

So beeindruckend das auch ist, birgt diese externe Verdauung die Gefahr, dass andere opportunistische Organismen sich an den Produkten dieses aufwendig produzierten Enzymkatabolismus bedienen und dadurch die Kosten dieses Verhaltens für den Fleischfresser erhöhen. Nun – und das liefert sicherlich den Beweis, dass Pflanzen entweder clever sind oder intelligent designt wurden – Wolfram Adlassnig et al. berichten dass mehrere fleischfressende Pflanzenarten zusätzlich zur Absorption von Verdauungsprodukten an der Endozytose von intakten Proteinen beteiligt sind.

Ein möglicher Vorteil davon Endozytose (ein zellulärer Prozess, bei dem Zellen Materialien verinnerlichen, indem sie sie „einschleusen“, anstatt sie über die Zellmembran zu absorbieren) besteht darin, dass es die Notwendigkeit verringert, Enzyme in die Umwelt freizusetzen (welche Proteine ​​​​selbst teuer produzierte, stickstoffreiche Moleküle sind, die vermutlich sind nicht resorbiert) und verringert so die Chancen anderer Organismen, sich die Ergebnisse der extrakorporalen Verdauungsaktivitäten der Pflanze anzueignen. Ein solches endozytotisches Verhalten wurde in festgestellt Nepenthes, Sonnentau, Dionaea, Aldrovanda, Drosophyllum und Cephalotus (aber nicht in Genlise und Sarracenia).

Ja, ich weiß, was du denkst. Nein, nicht, dass dies ein nettes Stück Pflanzenzellbiologie/Ökologie wäre (was es ist!), aber was um alles in der Welt macht ein Nicht-Arabidopsis-Papier in der Pflanzenjournal…? Nun, vielleicht wird die Berichterstattung dieses Organs eines Tages so breit sein wie die Annals of Botany's, was ein Beweis für Pflanze wäre Evolution!

Adlassnig, W., Koller‐Peroutka, M., Bauer, S., Koshkin, E., Lendl, T. & Lichtscheidl, IK (2012). Endozytotische Nährstoffaufnahme bei fleischfressenden Pflanzen. The Plant Journal.