Anpassungshypothesen zur Erklärung der Evolution der Selbstbefruchtung in Pflanzen sind gut charakterisiert, aber alternative Evolutionswege sind zu wenig erforscht. Die Paarungssysteme und Photosyntheseraten einiger Schwestern Clarkia parallel auseinandergegangen sind, ein evolutionäres Muster, das sich durch genetische Korrelationen oder als Ergebnis unabhängiger Übergänge entwickelt haben könnte.

Offen bestäubte Multilocus-Auskreuzungsratenschätzungen auf Familienebene von Clarkia unguiculata (A–D) und C. xantiana ssp. xantiana (E–H) aufgetragen gegen Residuen aus einer multiplen linearen Regression der Photosyntheserate auf Blattknotenzahl und Pflanzenhöhe, gemessen im Feld vor der Blüte (offene Symbole) oder während der Blütezeit (geschlossene Symbole).
Schätzungen der multilokalen Auskreuzungsrate auf Familienebene bei freier Bestäubung von Clarkia unguiculata (A–D) und C. xantiana ssp. xantiana (E–H), aufgetragen gegen Residuen aus einer multiplen linearen Regression der Photosyntheserate auf Blattknotenzahl und Pflanzenhöhe, gemessen im Feld vor der Blüte (offene Symbole) oder während der Blütezeit (geschlossene Symbole). Ausführliche Informationen in Ivey et al. (2016)

Ivey et al. Untersuchen Sie die Photosynthese- und Auskreuzungsraten innerhalb mehrerer Wildpopulationen von zwei gemischten Paarungen Clarkia Taxa über zwei Jahre. Populationsinterne Trends, die die Divergenz zwischen den Taxonen widerspiegeln, würden die Hypothese einer genetischen Korrelation stützen. Trotz erheblicher Unterschiede in beiden Merkmalen wurde innerhalb der Populationen kein konsistentes Muster beobachtet, was darauf hindeutet, dass die Divergenz zwischen den Taxonen eher unabhängige evolutionäre Übergänge widerspiegelt.