
australisch Chiloglottis Orchideen verwenden neuartige Semiochemikalien namens „Chiloglottone“, um ihre spezifischen männlichen Wespenbestäuber sexuell anzulocken. Falara et al. zeigen, dass Chiloglotton nur in bestimmten Blütengeweben, den Labellum Calli und den Kelchblättern, produziert wird. Sie stellen auch fest, dass die Chiloglotton-Produktion kontinuierliches Sonnenlicht erfordert, und durch die Durchführung von Lichtbehandlungsexperimenten zeigen sie, dass die optimale Wellenlänge des Lichts im UV-B-Bereich mit einer Spitze von 300 nm liegt. Diese Entdeckung scheint der erste bekannte Fall zu sein, bei dem die Produktion von Pflanzenblumendüften bei normaler Sonneneinstrahlung von der UV-Strahlung abhängt.
