
Yamswurzeln sind eine wichtige Nahrungspflanze in tropischen und subtropischen Regionen. Sie sind zweihäusige krautige Reben, die wegen ihrer stärkehaltigen Knollen angebaut werden. Yamswurzeln werden ausschließlich durch vegetative Vermehrung mittels kleiner Knollen oder kleiner Knollenstücke vermehrt. Neue Kombinationen können durch geschlechtliche Fortpflanzung erhalten werden, und die Züchtung neuer Sorten hat sich als effiziente Methode zur genetischen Verbesserung erwiesen. Dioscorea alata ist eine einkeimblättrige Pflanze, die zur Familie der Dioscoreaceae gehört. Diese Gattung umfasst >600 Arten, von denen die drei wichtigsten kultivierten Arten sind D. rotundata, D. alata und D. trifida.
Dioscorea alata ist eine polyploide Art mit diploiden (2n = 40), triploiden (2n = 60) und tetraploiden (2n = 80) Zytotypen. Der Ursprung dieser Art ist immer noch umstritten, da sie in freier Wildbahn noch nicht eindeutig identifiziert wurde, während Wildformen nachgewiesen wurden. Die Zunahme der Ploidie korreliert mit der Wachstumskraft, einem höheren und stabileren Knollenertrag und einer erhöhten Toleranz gegenüber abiotischem und biotischem Stress. Diversitätsstudien haben gezeigt, dass die häufigsten Formen Diploide sind, gefolgt von Triploiden, und dass Tetraploide selten sind und nur in Diversifikationszentren in Asien und im Südpazifik vorkommen.
Ein neues Papier in Annals of Botany verwendet Durchflusszytometrie und Mikrosatellitenmarker, um den Ursprung zu verstehen D. alata spontane Triploide und Tetraploide. Diese Arbeit ist die erste Studie, über die in Dioscoreacea berichtet wurde, wo Samen getrocknet wurden, um eine getrennte Ploidieanalyse an Endosperm und Embryonen zu ermöglichen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Endosperm-Analyse zwar für pralle Samen effizient ist, aber bei geschrumpften Samen nicht einfach anzuwenden ist. Da Polyploide mit einer geringen Rate erhalten wurden, könnte dies zu Zweifeln an der Stichprobengröße der Nachkommenschaft führen, die verwendet wird, um genaue Schätzungen der nicht reduzierten Gametenbildung zu erhalten.
