
Umgebungsbedingungen innerhalb eines Störungsereignisses werden häufig als einheitlich angesehen. Innerhalb eines Störungsereignisses gibt es jedoch große Schwankungen in den Bedingungen für Pflanzenbesiedler, was sich drastisch auf das Überleben der Besiedler im Zentimeterbereich auswirkt. In einer neuen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Lembrechtset al. Bereitstellung eines Modells, das die Wirkung der umgebenden Vegetation (negativ durch Konkurrenz und positiv durch Erleichterung) mit Umweltbedingungen entlang eines Berggradienten kombiniert. Dieses Modell weist darauf hin, dass Kolonisatoren gezwungen sein werden, näher an den Spaltrand zu wachsen, wenn sich die Umweltbedingungen (z. B. Gefriertemperaturen) verschlechtern, wodurch letztendlich ein beträchtlicher Bereich in großen Lücken zurückbleibt, die für die Besiedlung in von Erleichterungen dominierten Systemen ungeeignet sind. Das Modell wird dabei helfen, die Verbreitung von Pflanzeneindringlingen und die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Besiedlung von Bergen vorherzusagen.
