Arten innerhalb der Ranunculales tragen Blüten von beeindruckender Variation; Beispielsweise kann man neuartige Blütenorgane und den Verlust von Blütenorganen, zygomorphe und radialsymmetrische Blüten und Variationen in der Anzahl der Blütenorgane finden.

Fotos von Blüten von Pflanzen verschiedener Ordnungen mit einer vereinfachten Phylogenie oben, die ihre Beziehungen skizzieren. Von links nach rechts: Nymphaea colorata (Seerose, basale Angiospermen); Lilium marthagon (Lilie, Einkeimblättrige); Triticum aestivum (Brotweizen, Monokotyle); Meconopsis horridula (stacheliger blauer Mohn, basaler Eudicot); Antirrhinum majus (Löwenmaul, fabid); Rosa sp. (Rose, bösartig)
Fotos von Blüten verschiedener Pflanzenordnungen mit einer vereinfachten Phylogenie (siehe oben), die ihre Verwandtschaftsverhältnisse verdeutlicht. Von links nach rechts: Nymphaea colorata (Seerose, basale Angiospermen); Lilium marthagon (Lilie, Monokotyledone); Triticum aestivum (Weizen, Monokotyledone); Meconopsis horridula (Stacheliger Mohn, basale Eudikotyledone); Antirrhinum majus (Löwenmaul, Fabidae); Rosa sp. (Rose, Malvide). Bild von Becker (2016).

Becker gibt einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen zu den molekularen Aspekten der Blütenentwicklung von Ranunculales, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf Aspekten liegt, die bei der Entwicklung von Brassicaceae nicht zu finden sind, wie z. B. das Ringmeristem, das eine variable Anzahl von Staubblättern produziert. Eine neue Hypothese für die Evolution des progressiv fixierten Angiospermen-Blumenbauplans wird vorgeschlagen, indem die bei Ranunculales beobachteten genetischen Wechselwirkungen mit denen bei Brassicaceae verglichen werden.