
Wenn man versucht, etwas wertzuschätzen, wird oft bemerkt, dass es das ist 'innere Schönheit', das ist wichtigIn diesem Fall sind es die Pflanzenzellbiologen, die die Details innerhalb der Zellen untersuchen (und oft Beleuchten Sie sie mit Immunfluoreszenz-Techniken in all ihrer herrlichen punktgenauen Präzision und fluoreszierenden Schönheit*) dürfen als Wissenschaftler nicht nur nach der Wahrheit suchen (denn steht es nicht geschrieben, in Scientia Veritas?), sondern auch wahre Schönheitssucher sein. Und wenn etwas wirklich schön/wahr ist, dann hat es eine Qualität, die normale, sterbliche Werte übersteigt und dauerhaft sein sollte. Ist das korrekt? Nun, die Paläopteridophytologie Werke von Benjamin Bomfleur et al. vielleicht der endgültige Beweis für diese Vorstellung von transzendentaler Beständigkeit. In einer für einen ernsthaften, nüchternen, wissenschaftlichen Artikel ungewöhnlichen Sprache beschreiben sie den versteinerten Stamm eines Königsfarns (Familie: Osmundaceae) in Lahar Ablagerungen (aus mutmaßlichem frühen Jura – Pliensbachian – Datierung; vor 189.6–183 Millionen Jahren) aus Korsaröd in Schonen (Südschweden) mit „exquisit erhaltenen“ Zelldetails. Zu den erkennbaren subzellulären Merkmalen gehören Parenchymzellen im Mark und in der Rinde mit erhaltenem membrangebundenem Zytoplasma, Zytosolgranula und mutmaßlichen Amyloplasten (stärkehaltige Körper). Darüber hinaus enthalten die meisten Zellen Interphase Kerne mit auffälligen NucleoliUnd – noch bemerkenswerter? – die ergänzende Abbildung S6 zeigt Details, die als Anzeichen von Nekrose und programmiertem Zelltod interpretiert werden (!). Die Autoren legen jedoch mehr Wert darauf, dass die Genomgröße dieser angeblichen „lebende Fossilien' ist seit mindestens 180 Millionen Jahren unverändert geblieben (und wird verständlicherweise als 'Paradebeispiel für evolutionären StillstandDer Grad der inneren Konservierung des Zellinhalts ist so gut (siehe Abb. S4 und S6 im Anhang!), dass viele heutige Forscher sicherlich nur hoffen können, eine solch getreue Konservierung in ihren aktuellen Arbeiten nachzuahmen! eine Sache der Schönheit eine Freude, es ist eine Freude… für immer (oder mindestens 180 Millionen Jahre – lange genug für Sie?). Darüber sollte mal jemand ein Gedicht schreiben!
* Für einen wissenschaftlichen Haiku-Gedicht Darf ich dazu demütig Folgendes vorschlagen? Seite 15 auf der Website des Art Science Movement.
[Für die Sichtweise eines preisgekrönten Wissenschaftsjournalisten auf Bomfleur et al.'s Forschung Papier, siehe Jennifer Frazers Blog. Der vollständige Text des Papiers – mit zusätzlichen Seiten – scheint vor a verfügbar zu sein Paywall über das DiVA-Portal. Und mit Entschuldigung an unsere Leser für die schamlose Eigenwerbung von Herrn P. Cuttings für sein „Gedicht“! – Hrsg.]
