
Neuigkeiten von einem neuen pflanzenwissenschaftlichen Journal jetzt. Der Open Access im Internet Frontiers in Plant Science, das „herausragende Beiträge in allen Bereichen der Pflanzenwissenschaft von der angewandten bis zur Grundlagenforschung, von organismischen bis zu molekularen Studien, von der Einzelpflanzenanalyse bis zu Studien ganzer Ökosysteme und von biochemischen bis zu computergestützten Ansätzen begrüßt“, wurde 2010 ins Leben gerufen und befindet sich derzeit in seinem 2. Band. Seine 12 botanischen Spezialabteilungen behandeln Zellbiologie; Evolution und Entwicklung; Genetik und Genomik; Ernährung; Physiologie; Proteomik; Verkehr und Transport; Pflanze-Mikroben-Wechselwirkungen; Funktionelle Pflanzenökologie; Virologie; und technische Fortschritte in der Pflanzenwissenschaft. Es akzeptiert sogenannte Tier-1-Artikel – Buchbesprechungen, Leitartikel, allgemeine Kommentare, Hypothesen und Theorien, Methoden, Mini-Rezensionen, Meinungen, Originalforschung, Perspektiven, Rezensionen, spezielle Grand Challenges und Technologieberichte. Mit dem zusätzlichen Bonus, dass Autoren mit der größten Wirkung (wie von „vielen Fachlesern“ beurteilt) Tier 1 Original Research Paper eingeladen werden, eine „renommierte Frontiers Focused Review“ – einen Tier 2-Artikel – einzureichen, in dem der Originalartikel wiedergegeben wird -geschrieben in einem Rezensionsstil, um das breitere Publikum der Zeitschrift in der gesamten Pflanzenwissenschaft anzusprechen. Letztendlich diese demokratische Abstufung Es ist vorgesehen, vier Ebenen zu haben, wobei jede Iteration des Originalpapiers weiter destilliert und überarbeitet wird, um die breiteste Leserschaft zu erreichen. Von einer interessanten Veröffentlichungsidee in einer der neuesten phytologischen Fachzeitschriften bis hin zu kostenlosen Artikeln aus einer fest etablierten pflanzenwissenschaftlichen Publikation. Der Ausgabe April 2011 of Das Pflanzenblatt widmet sich „Das Pflanzengenom: Eine evolutionäre Sicht auf Struktur und Funktion“. In den Worten der Zeitschrift selbst: „Die Genomsequenzen von mehr als zehn Pflanzenarten sind bereits verfügbar, und das Tempo beschleunigt sich stark. Aber was sagen uns diese Sequenzen darüber, was eine Pflanze zu einer Pflanze macht? Die Artikelserie in dieser Sonderausgabe… gibt einen umfassenden Überblick darüber, wie diese Fülle an Informationen uns helfen kann zu verstehen, woraus Pflanzengenome bestehen, wie sie erhalten und weitergegeben werden, welche Funktionen sie spezifizieren und wie sich diese entwickelt haben, um die enorme Vielfalt zu umfassen begegnen uns heute im Pflanzenreich'. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag „Organization of the plant genome in chromosomes“ des Annalen' ganz eigene Pat Heslop-Harrison und Trude Schwarzacher. Fröhliches Lesen!
