
Die faszinierendste Präsentation der UKPSF-Konferenz war von Charlie Paton (Meerwasser-Gewächshaus Ltd). Im Wesentlichen war seine Ansicht „Wasserkrise? Welche Wasserkrise?'. Das Wasserproblem besteht nicht darin, dass wir zu wenig Wasser haben – schließlich besteht die Erdoberfläche zu >68 % aus Meerwasser –, sondern dass wir zu viel von der falschen Wassersorte haben. Passenderweise wandelt sein Unternehmen Meerwasser in Süßwasser um. Aber dies ist nicht die bekanntere, teurere Entsalzungsanlage, stattdessen übernimmt der Stoff ihrer Gewächshäuser (als „poröser Karton“ bezeichnet) die Salzentfernungsarbeit und wandelt Meerwasser in nutzbares Süßwasser um, um den Bedarf der darin angebauten Pflanzen zu decken. Das Arbeiten hat auch der Wüste zum Blühen verholfen; Sie haben nicht nur in ansonsten trockenen Gebieten in den Gewächshäusern hohe Ernteerträge generiert, sondern das verdunstete Wasser aus dem Gewächshaus bewässert das umliegende Land und fördert dort auch das Pflanzenwachstum. Außerdem wirkt das Salz in den Wänden des Gewächshauses als natürliches Biozid, das die wertvollen Pflanzen schützt. Endlich ein Treibhauseffekt, über den wir uns freuen können!
