Theoretischer Ansatz zur Vorhersage der Benetzbarkeit von Blütenblättern
Theoretischer Ansatz zur Vorhersage der Benetzbarkeit von Blütenblättern

Wenn die Oberfläche eines Blütenblatts zu lange nass bleibt, kann die Attraktivität der Blume für Blütenbesucher beeinträchtigt und die Anhaftung von Krankheitserregern gefördert werden. Taneda et al. Entwicklung eines thermodynamischen Modells zur Vorhersage der Oberflächenbenetzbarkeit durch Berücksichtigung der additiven Effekte der Geometrien der Epidermiszellen und der strukturierten Kutikula. Das Modell zeigt, dass die Benetzbarkeit der Blütenblätter von der Höhe und dem Abstand zwischen den Cuticula-Stufen und von einem Verhältnis von Höhe zu Breite für Epidermiszellen abhängt, wenn eine dicke hydrophobe Cuticula-Schicht die Oberfläche bedeckt. Wenn die Oberfläche mit einer dünnen Kutikulaschicht bedeckt ist, ist das Blütenblatt unabhängig von der Rauhigkeit der Oberfläche sehr gut benetzbar. Diese Vorhersagen werden durch die Messungen der Blütenblattbenetzbarkeit gestützt, die an Blüten von sieben krautigen Arten durchgeführt wurden.