Bild: Magnus Manske/Wikimedia Commons.
Bild: Magnus Manske/Wikimedia Commons.

Oft überschattet von anderen Organellen wie Zellkern, Chloroplasten oder Vakuole, die endoplasmatisches Retikulum (ER) – „eine Organelle von Zellen in eukaryotischen Organismen, die ein miteinander verbundenes Netzwerk von Membranvesikeln bildet“ – enthüllt langsam seine Geheimnisse (John Runions).

Als Hauptbestandteil des Sekretionswegs der Zelle ist das ER eng an der Proteinsynthese über die Ribosomen beteiligt, die entlang seiner zytoplasmatischen Oberfläche besetzt sind (und die das RER – raues endoplasmatisches Retikulum – hervorrufen). Der Prozess der Proteinsynthese ist bekannt als Übersetzung da es um die „Übersetzung“ der Botschaft geht, die in der m(essenger)RNA kodiert ist (die selbst im Zellkern hergestellt wird und die Informationen für ein bestimmtes Protein trägt, das ursprünglich in einem Gen in der DNA der Zelle enthalten ist). Einmal hergestellt, werden die „Proteine“ – genau genommen sind es Polypeptide: Protein ist ein Name, der dem voll funktionsfähigen Endprodukt vorbehalten sein sollte – jedoch oft verändert, um das Protein herzustellen, ein Prozess, der als Protein bezeichnet wird posttranslationale Modifikation.

Während die Details den Rahmen dieses Artikels sprengen würden, gehen die Steuerelemente über Genexpression – zu denen Transkription, mRNA-Verarbeitung und Translation gehören – sind zahlreich. Aber ein solches System verwendet Mikro-Ribonukleinsäuren (miRNAs), kurze RNA-Längen, die mit mRNA interagieren wodurch seine anschließende Translation in Protein verhindert wird. Nun, hier ist die Take-Home-Message: Shengben Li et alhaben gezeigt dass eine translationsinhibierende Aktivität durch miRNAs auftritt auf der Notaufnahme, und erfordert GEÄNDERTES MERISTEM-PROGRAMM1 (AMP1), das für ein mit ER assoziiertes integrales Membranprotein kodiert. Aber! Diese Studie ist nicht nur wichtig, um eine bisher unbekannte Funktion des ER zu identifizieren, die Arbeit wurde auch in Arabidopsis (dh einer Pflanze!) laut Xuemei Chen (leitender Forscher der Arbeit), "Da AMP1 Gegenstücke in Tieren hat, könnten unsere Erkenntnisse in Pflanzen breitere Auswirkungen haben.". Wie erfrischend zu sehen, wie die Pflanzenarbeit den Weg für tierexperimentelle/biomedizinische Studien ebnet!

[Weitere Informationen zur Welt der kleinen RNA, aktuelle Nachrichten, dass die Pflanzenzelle's Teaching Tools in Plant Biology zu diesem Thema wurde gerade überarbeitet. Auf diese KOSTENLOSE Ressource – die eine vorgefertigte PowerPoint-Präsentation, Vorlesungsunterlagen und einen Lehrleitfaden enthält – kann unter zugegriffen werden http://www.plantcell.org/site/teachingtools/TTPB5.xhtml. – Hrsg.]