Lehnebach et al. die vielfältigen und multidisziplinären Anwendungen der Pipe Model Theory (PMT) und der damit verbundenen Eigenschaften zu überprüfen und ihre Gültigkeit im Lichte des aktuellen anatomischen und physiologischen Wissens zu hinterfragen. Sie diskutieren Anwendungen und Modifikationen der PMT-Theorie im Zusammenhang mit der Biomasseallokation und hydraulischen Modellen, mit besonderem Fokus auf ihre umfassende Verwendung in der funktional-strukturellen Anlagenmodellierung.

Konzeptkunst für die Rohrmodelltheorie

Lehnebach et al. schlussfolgern, dass die PMT nicht als universelle Regel gilt: Insbesondere das vorgeschlagene Verhältnis zwischen Splintholz und Blattfläche ist im Allgemeinen nicht konstant und variiert nicht nur zwischen den Arten, sondern auch mit der Ontogenese und den Umweltbedingungen. Dennoch argumentieren sie, dass es weiterhin als erste Annäherung für relevante funktional-strukturelle Prozesse auf geeigneten Skalen nützlich ist.

Dieses Papier ist Teil der Annals of Botany Sonderausgabe zur funktional-strukturellen Pflanzenwachstumsmodellierung. Es wird bis Juni 2018 kostenlos zugänglich sein und dann nur für Abonnenten bis April 2019 verfügbar sein, wenn es wieder kostenlos zugänglich sein wird.