
Ohne Respektlosigkeit gegenüber den Autoren – Takashi Yaeno et al. – der mir auf den ersten Blick sagen kann, was die Artikel mit dem Titel „Die Phosphatidylinositol-Monophosphat-Bindungsschnittstelle im Oomyceten-RXLR-Effektor AVR3a ist für seine Stabilität in Wirtszellen erforderlich, um die Pflanzenimmunität zu modulieren“ handelt? Ich weiß, ich hatte auch damit zu kämpfen. Und wenn da nicht der benutzerfreundlichere Text solcher Websites zur Verbreitung von Wissenschaftsnachrichten wie PhysOrg.Com wäre – die informativer sind fasst zusammen dieses Papier also, „Phytophthora infestans [der wissenschaftliche Name ist leider nicht kursiv], der Erreger der Kraut- und Knollenfäule, hat sich entwickelt, um Fungizide und wichtige Resistenzgene zu überwinden, die in kommerzielle Kartoffelsorten gezüchtet wurden. Um die Immunantwort seines Wirts zu dämpfen, sondert P. infestans Moleküle, sogenannte Krankheitseffektoren, am Ort der Infektion ab. – wäre dieses überaus berichtenswerte Stück Wissenschaft komplett an mir vorbeigegangen. OK, ich nehme an, der Hinweis im Titel ist der Begriff „Oomycete“, der oft – und diesmal zu Recht – bei mir die Alarmglocken schrillen lässt, weil ich ihn damit assoziiere Phytophthora infestans (ein Organismus, der einst zu den Pilzen gezählt wurde), der eine verheerende Kartoffelkrankheit verursacht, Kartoffel Spätfäule. Welche Krankheit historisch – und berüchtigt – großes Leid verursacht in Irland und wird oft als Grund für einen der berühmtesten der Welt genannt Diasporas Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten Hunderttausende von Iren, -frauen und -kindern nach Nordamerika aus.
Und der Punkt dieses Artikels ist es, die Debatte über die Bedeutung des Titels für einen wissenschaftlichen Artikel hervorzuheben. Nun, es gibt wirklich keine Debatte – Titel sind wichtig, wie in einem Blog ausgestrahlt von der „graduierten Studentin Bryologin“ Jessica Budke. Budke grübelte über die Vorzüge von humorvollen oder anderen Titeln nach und zitierte einige faszinierende Studien, die diese gereizten Titelthemen untersuchten. Hamid Jamali und Mahsa Nikzad in ihrem schlicht betitelten „Art des Artikeltitels und seine Beziehung zur Anzahl der Downloads und Zitierungen“. analysiert mehr als 2000 Artikel aus PLoS Zeitschriften (Öffentliche Bibliothek der Wissenschaft). Sie kamen zu dem Schluss, dass „Artikel mit Fragetiteln tendenziell häufiger heruntergeladen, aber weniger zitiert wurden als die anderen. Artikel mit längeren Titeln wurden etwas weniger heruntergeladen als Artikel mit kürzeren Titeln. Titel mit Doppelpunkt waren tendenziell länger und erhielten weniger Downloads und Zitierungen. Wie erwartet waren die Anzahl der Downloads und Zitierungen positiv korreliert'. Auch zitiert von Budke, Itay Sagi und Eldad Yechiams gleichermaßen unsensationalistisch betitelten Krepppapier, 'Amüsante Titel in wissenschaftlichen Zeitschriften und Zitieren von Artikeln' untersuchte Artikel in Psychologisches Bulletin und der Psychological Review. Sie fanden heraus, dass „Artikel mit höchst amüsanten Titeln … weniger Zitate erhielten“. Interessanterweise hob ein Antwortender auf Budkes Blog den Fall von Tom Rees hervor, der sich zunehmend über Titel mit Doppelpunkten ärgert. Hmmm, einer der schlimmsten Fälle von Dickdarmreizung, der mir begegnet ist … Und, in gewisser Weise widersprüchlich, Thomas Jacques und Neil Sebire – wer analysiert medizinische Zeitschriften – stellten fest, dass „die Anzahl der Zitierungen positiv mit der Länge des Titels, dem Vorhandensein eines Doppelpunkts im Titel und dem Vorhandensein eines Akronyms korrelierte“.
Was können wir aus dem Vorstehenden ableiten? Man kann nicht unbedingt vorhersagen, was ein guter Titel sein wird, aber das mögen Mediziner Kolonien (Nun, sie würden, nicht wahr?). Also, Titles: Alles ein bisschen zu hit-and-miss? Vielleicht, aber schließen wir mit ein paar weisen Worten Beratung von SciDev.Net, 'Ein Titel sollte aus möglichst wenigen Wörtern bestehen, die den Inhalt der Arbeit genau beschreiben'. Und – in diesem Sinne – freut man sich zu berichten, dass a nachfolgendes Papier von „der Gruppe von Sophien Kamoun im Sainsbury Lab“, mit der dieser Artikel begann, hat einen viel offensichtlicheren Titel in a Folgeartikel von Tolga Bozkurt et al.: 'Phytophthora infestans Effektor AVRblb2 verhindert die Sekretion einer pflanzlichen Immunprotease an der haustorialen Grenzfläche'. Aber seien wir mal ehrlich: Das Hauptinteresse gilt PNAS vol. 108, Ausgabe Nr. 35 – die die 'Yaeno et al. Oomycetenpapier“ – war die pilzverwandte Lagerhefe ausgleichen von Diego Libkind et al. Der Titel ist nüchtern gewählt – aber vielleicht schon bald auch in Ihrer Nähe? – „Mikrobendomestizierung und Identifizierung des wilden genetischen Bestands von Lagerhefe“. Welches erzählt wie „im 15. Jahrhundert, als die Europäer begannen, Menschen und Waren über den Atlantik zu transportieren, ein mikroskopisch kleiner blinder Passagier irgendwie seinen Weg zu den Höhlen und Klöstern Bayerns fand“. Beifall!
[Angesichts der Tatsache, dass ihre Titel – zusammengenommen – alle bekannten Regeln brechen, beabsichtige ich, die Zitations-/Downloadraten meiner eigenen sehr genau im Auge zu behalten Pflanzenstecklinge' Artikel!] [Ich auch(!) – Hrsg.]
