![Bild: David Raju, India Biodiversity Portal, http://indiabiodiversity.org. [http://indiabiodiversity.org/species/show/28371]](https://www.botany.one/content/images/botany-one/wp-content/uploads/2015/03/02-jan-sized-align-left.jpg)
Bambus, ein extrem schnell wachsendes, holziges Gras, das sich mittlerweile weltweit verbreitet hat, ist so vielseitig, dass es hat angeblich 1000 VerwendungenTraditionell werden solche Verwendungen aus menschlicher Sicht nummeriert, einschließlich Nahrungsmittel (nicht beschränkt auf …). Bambussprossen, geliebt von Riesenpandas – jenen ikonischen Bären, die von den Menschen so verehrt werden, dass diese bedrohten Tiere schamlos weiter ausgebeutet werden als emblematisches Logo des Worldwide Fund for Nature), Getränk (z. B. Bambusbier), Medizin/Therapie (z. B. 'Bambus-Massage'), Konstruktion (es macht a recycelbare, leichte Alternative zu den üblicherweise als Gerüst verwendeten Metallrohren außerhalb Südostasiens), Krepppapier (zB 'Geistergeld'), Textilien (nicht nur Damenunterwäsche, wie z geschäftig und Rippen von Korsetts) und Musik (z. B. Flöten). Zu dieser Liste gesellt sich – wenn auch aus einer nicht-menschlichen Perspektive – die Bericht von Kadaba Seshadri et al. die die Verwendung von Bambus als Zuchtbasis für indische Frösche dokumentiert. Chalazodes Bubble-Nest-Frosch, Raorchestes chalazodesund der Ochlandrae-Rohrfrosch, R. ochlandraeEs wurde beobachtet, dass sie Bambus verwendeten. Ochlandra travancorica und O. setigera, bzw. in diesem neuartigen Fortpflanzungsverhalten in der Western Ghats (Indien). Diese einzigartige Lebensweise beinhaltet, dass erwachsene Frösche durch kleine Öffnungen (vermutlich von Insekten oder Nagetieren verursacht) in die hohlen Internodien des Bambus eindringen, dort ihre sich entwickelnden Eier ablegen und die Brutpflege übernehmen. Da man ihre Abhängigkeit vom Bambus inzwischen erkannt hat, besteht jedoch die Sorge, dass die Übernutzung des Bambus durch den Menschen außerhalb von Schutzgebieten (für Papier und Zellstoff) das Überleben der bambusnistenden Froscharten bedroht, insbesondere R. chalazodes, von der bereits bekannt ist, dass sie in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht ist. Ich weiß nicht – als ob eine andere Warnung vor Amphibienkrankheit durch den „Chytrid-Pilz“ Batrachochytrium salamandrivorans war nicht schon genug, um diese Viecher in den Wahnsinn zu treiben!
[Stets schelmisch fragt sich P. Cuttings, ob er eine 1002. Verwendung von Bambus gefunden hat – als biologisch abbaubarer Särg für alle Frösche, die 'Krächzen„während ich im Bambushain Babysitterdienste verrichtete… – Anm. d. Red.]
