
Eine der großen Stärken der wissenschaftliche Methode ist seine Fähigkeit, Vorhersagen zu machen, die getestet werden können. Eine der berühmtesten dieser Vorhersagen ist Charles Darwin's oft zitierte Schlussfolgerung von 1862, dass eine langkehlige Blume ("mit einem fußlangen Nektar" - ca. 30 cm für nicht-kaiserliche Leser) aus Madagaskar (angraecum sesquipedale oder Darwins Orchidee) würde von einem ebenso langzüngigen Insekt bestäubt werden. Obwohl es sich um eine Aussage des ehrwürdigen Naturforschers handelt – oder vielleicht gerade deswegen? – Die Behauptung war damals umstritten und nicht ohne Kritiker. Dennoch trug dieser Vorfall dazu bei, den Begriff der Koevolution von Insekten und Pflanzen fest auf die Tagesordnung zu setzen, und löste eine Debatte aus, die bis ins 21 Miguel Rodríguez-Girones und Ana Llandres). Leider hat der große Mann nie erlebt, dass seine Vorhersage bestätigt und seine Voraussicht bestätigt wurde – das geschah erst im späten 20. Jahrhundert, aber eine angemessene Hommage an diese bemerkenswerte Geschichte war es hergestellt von Joe Arditti und Kollegen. Viele Jahre war die Identität der Nektarsauger nicht bekannt. Obwohl die entsprechend benannt Xanthopan morganii ssp. Praedicta (Morgans Sphinx) als wahrscheinlicher Bestäuber diskutiert wurde, wurde dies erst 1992 endgültig nachgewiesen. Es ist eine faszinierende Geschichte, die reich illustriert ist – sowohl mit Bildern als auch Zitaten aus der Korrespondenz zwischen den Hauptakteuren dieser Saga – und eine schöne Zusammenführung darstellt von Pflanzen, Menschen und Persönlichkeiten (einschließlich der immer interessanten, wenn auch stark überschattet Alfred Russel Wallace). Aber diese wohltuenden langen Zungen haben ihren Preis, wie Brendan Borrell hat demonstriert für Orchideenbienen nicht zuletzt die Notwendigkeit, dass ihre Besitzer die Physik der Flüssigkeitsströmung genau verstehen! Näher an der Heimat sind lange Zungen unter Menschen selten genug, um als „Anormalität“ betrachtet zu werden, und der Besitz davon kann ernsthafte Kosten für „verlorene Gelegenheiten“ verursachen ein hyperglossischer Junge entdeckt als er seinen Platz an einer Schule in verlor Malavalli (im Distrikt Mandya in Indien) als Folge. [Fürs Protokoll – vielleicht buchstäblich – die mittlere Zungenlänge (technisch gesehen ein Rüssel) des Schwärmers beträgt erstaunliche 22 cm; die mittlere Spornlänge der Blüte beträgt 33 cm – Hrsg.]
