Wurzeln besitzen komplexe anatomische Strukturen, die durch suberisierte apoplastische Barrieren gekennzeichnet sind, die in lokalisierten Zellwandschichten abgelagert sind. Gerstenwurzeln haben keine Exodermis, bilden aber eine Endodermis, die den Großteil des gesamten Suberingehalts der Wurzeln ausmacht.
Auftreten von Casparischen Bändern (CBs) und Suberinlamellen (SL) in der Endodermis und Vorhandensein von Suberin in der Rhizodermis von Gerstenwurzeln. Freihand-Querschnitte von Samenwurzeln von 16 bis 20 Tage alten Gerstenpflanzen, gefärbt entweder mit Berberin-Anilin-Blau (AD) oder lipophilem Fluorochrom, Fluorol-Gelb 088 (E, F und H). Bei 10 mm von der Spitze erschienen keine CBs in der Endodermis (A), wohingegen "punktartige" Banden, angezeigt durch eine schwache grüne Fluoreszenz, bei 20 mm von der Spitze erschienen (B; Pfeilspitzen). Kontinuierliche Bänder mit intensiver gelblich-grüner Fluoreszenz in den radialen Wänden bei 30 (C) bzw. 40 mm (D) von der Spitze. Angefärbtes SL erschien als gelber, fleckiger Ring in der Endodermis (Pfeile) bei 60 mm (E), aber als vollständiger Lamellenring mit leuchtend gelber Fluoreszenz (Pfeile) bei 100 mm von der Spitze (F). Autofluoreszenz (G) und grünlich-gelbe Fluoreszenz (H) in den radialen und äußeren tangentialen Wänden der Rhizodermis 100 mm von der Spitze entfernt. Mit Toluidinblau O gefärbter Schnitt, der nur vier kortikale Zellschichten im Kortex zeigt (I). Maßstabsbalken = 50 µm.
Ranahunge et al. zeigen, dass die basale Zone mit mehr Suberin nachweislich eine geringere Wasserdurchlässigkeit aufweist als die apikale Zone in Hordeum vulgare. Ein Vergleich der Wurzel- und Zellwasserdurchlässigkeit deutet auf ein primäres Zell-zu-Zell-Wasser- und Nährstofftransportsystem in Gerstenwurzeln hin, zusätzlich zum Fluss über apoplastische Wege. Die Wurzeln zeigten je nach den verschiedenen verwendeten gelösten Stoffen unterschiedliche Permeabilitäten.
Nachdem ein Waldbrand über die Landschaft hinweggefegt ist, kann es unvermeidlich sein, dass man schockiert ist über die trostlose Szene, die er hinterlässt. Doch eine aktuelle Studie von Lucas Carbone legt nahe, dass Pflanzen in diesen Umgebungen wie nie erwartet gedeihen können.