Studien haben gezeigt, dass die Stomata-Leitfähigkeit von Pflanzen (gs) nimmt als Reaktion auf erhöhtes atmosphärisches CO ab2, ein Phänomen von Bedeutung für den globalen Wasserkreislauf. Allerdings gs steigt über bestimmte CO2 Bereiche wurden durch Optimierungsmodelle vorhergesagt. Das Ziel dieser Arbeit von Purcell et al. sollte zeigen, dass unter bestimmten Umweltbedingungen, gs kann als Reaktion auf erhöhtes CO zunehmen2.

Der Ort der in die Bewertung einbezogenen FACE-Studien.
Die Standorte der in die Bewertung einbezogenen FACE-Studien sind aufgeführt. Es werden 51 FACE-Studien dargestellt (die meisten überschneiden sich auf dieser Skala). Die meisten FACE-Studien wurden in Gebieten der Nordhalbkugel zwischen 30° und 60° nördlicher Breite durchgeführt. FACE-Studien, die nach Kenntnis der Autoren keine gs-Veränderungen dokumentierten, wurden nicht berücksichtigt. Eine vollständige Liste aller zitierten Studien finden Sie im Abschnitt „Material und Methoden“.

Feldbeobachtungen werden durch eine umfangreiche Synthese von g bestätigts Reaktionen in freier Luft CO2 Anreicherungsexperimente (FACE), die zeigen, dass 11.8 % gs Reaktionen unter experimentell erhöhtem CO2 sind positiv. Sie werden ferner durch eine starke Datenmodellanpassung (r2 = 0.607) unter Verwendung eines Stomata-Optimierungsmodells gestützt, das auf das Feld g angewendet wirds Datensatz. Ein im Farquhar-Ball-Berry-Photosynthese-Stomata-Leitfähigkeitsmodell identifizierter Parameterraum bestätigt Feldbeobachtungen mit zunehmendem gs unter erhöhtem CO2 bei heißer Trockenheit. Entgegen der allgemeinen Annahme ist positives gs Reaktionen auf erhöhtes CO2, obwohl relativ selten, sind ein Merkmal verholzter Taxa, die an warme Bedingungen mit niedriger Luftfeuchtigkeit angepasst sind, und diese Reaktion wird auch in globalen Simulationen unter Verwendung des Community Land Model (CLM4) demonstriert.

Die Ergebnisse widersprechen der allzu vereinfachenden Vorstellung, dass die globale Vegetation immer mit abnehmendem g reagierts bis zu erhöhtem CO2, ein Befund, der wichtige Auswirkungen auf die Vorhersage zukünftiger Vegetationsrückkopplungen auf den Wasserkreislauf auf regionaler Ebene hat.