
Daran werden wir oft erinnert Wasser ist eine 'interessanteste/seltsamste/eigenartige/erstaunliche/unglaubliche Verbindung' mit vielen Faszinierenden immobilien – sowohl physikalisch als auch chemisch und biologisch. Und sein Rollen innerhalb der Pflanzenbiologie sind vielfältig und abwechslungsreich. Aber egal, wie gut wir glauben, Wasser zu verstehen, es gibt immer mehr Überraschungen zu entdecken. Nehmen Sie zum Beispiel Jürgen Burkhardt und Mauricio Hunsches faszinierenden Titel Artikel zu Hypothesen und Theorien, „Atemfiguren“ auf Blattoberflächen – Entstehung und Auswirkungen mikroskopischer Blattnässe“. „Atemfiguren“ ist ein materialwissenschaftlicher Begriff zur Beschreibung der Kondensation sowie der damit verbundenen Be- und Entnetzungsprozesse auf unterschiedlichen Oberflächen, die die Autoren des Artikels auf die Oberflächen von Blättern ausdehnen. Das Wasser wird hauptsächlich durch transpirierten Dampf aufrechterhalten, der auf dem kondensiert Phylloplane und auf anhaftenden Partikeln der Blattoberfläche. Mit einer geschätzten Dicke von weniger als 1 μm ist diese mikroskopische Schicht jedoch etwa zwei Größenordnungen dünner als Morgentau (die bekanntere Form der Kondensation auf Blättern); sie wird daher leicht übersehen und folglich unterschätzt. Die Autoren vermuten, dass mikroskopische Blattfeuchtigkeit auf nahezu allen Pflanzen weltweit vorkommt, oft dauerhaft. Da sie selbst auf ansonsten hydrophoben Blattoberflächen eine durchgehende dünne Schicht bilden kann, kann sie die Lösung, Emission und Reaktion bestimmter atmosphärischer Spurengase wie Ammoniak und SO₂ verstärken.2 oder Ozon (welche Verbindungen die Pflanzengesundheit schädigen könnenEs handelt sich um ein Thema, das unbedingt Beachtung verdient. Wie die Autoren abschließend feststellen: „Das Vernachlässigen mikroskopischer Wasserpartikel in allgemeinen Konzepten zur Blattnässe hat in der Vergangenheit zu weitreichenden und irreführenden Schlussfolgerungen geführt…“.
[Ich weiß nicht, ob Atemfiguren in irgendeiner Verbindung stehen mit 'Eisblumen“, sondern als Anspielung auf „Winterval“ und jene fast vergessenen frostigen Dezembertage der nördlichen Hemisphäre und als Versuch, das Herz zu erfreuen – und den Geist zu erhellen und vielleicht die Seele in dieser dunklen Zeit zu erheben das Jahr – Ich freue mich, diesen Artikel mit einem Beispiel für dieses andere faszinierende Phänomen auf Wasserbasis zu illustrieren. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei James Carter, dem emeritierten Professor der Illinois State University Website „Meine Welt des Eises“. – Hrsg.]
