Neuigkeiten von zwei neuen Zeitschriften. Obwohl es sich bei keiner streng genommen um eine botanische oder pflanzenwissenschaftliche Veröffentlichung handelt, behandeln beide pflanzenwissenschaftlich relevante Themen.

Fritz von Uhde – Das Bilderbuch I
Fritz von Uhde – Das Bilderbuch I. Bild: Wikipedia

Erstens ist Die Zelloberfläche. Verlag Elsevier, Die Zelloberfläche „ist eine äußerst multidisziplinäre Zeitschrift, die sich auf Aspekte der Zellwand in allen relevanten Disziplinen konzentriert, in den Hauptgruppen von Organismen, die Zellwände haben: Bakterien [Herr P. Cuttings' Hervorhebung*]; Asphaltmischanlagen [Herr P. Cuttings' Hervorhebung*]; Algen; Oomyceten; Pilze; Einzellige Parasiten.“ Für die Ansicht des Chefredakteurs und der Mitherausgeber zu diesem neuen Verlagsunternehmen besuchen Sie bitte Science Direct. Und als gutes Beispiel für den königreichübergreifenden, multidisziplinären Umfang und die Referenzen der Zeitschrift lesen Sie den Artikel von Jean-Daniel Julien und Arezki Boudaoud mit dem Titel „Dehnung und Formänderungen in Organismen mit Zellwänden: Ein Dialog zwischen Experimenten und Modellen".

Zweitens sind Nachrichten von Mensch und Natur, die sechste Zeitschrift der British Ecological Society. Plants and Nature wird „eine weitreichende Open-Access-Journalveröffentlichungsarbeit aus allen Forschungsbereichen sein, die die Beziehungen zwischen Mensch und Natur erforscht“, und deren 'Strapline' ist "ein Journal des Beziehungsdenkens".

Als diese Nachricht geschrieben wurde Mensch und Natur musste noch seine erste Ausgabe veröffentlichen, aber wir wünschen es – und Die Zelloberfläche – gut in ihren lobenswerten Zielen und würdigen Bemühungen. Wir werden ein großes Interesse an ihrem Wachstum und ihrer Entwicklung haben. Insbesondere werden wir gespannt sein, wie Mensch und Natur 'quadriert sich' zur neuen fachübergreifenden Zeitschrift des letzten Jahres PPP (Pflanzen, Menschen, Planeten), die ein ähnliches – wenn auch stärker pflanzenorientiertes – Gebiet abzudecken scheint…

* Ermutigt weil sie Pflanzen oder photosynthetische Organismen sind und daher für Botaniker von direkter Bedeutung sind; kursiv weil dies Gruppen von Organismen sind, die auf unzählige Arten mit Pflanzen ‚interagieren‘, manche vorteilhaft, andere weniger – oder nicht – so …