Die Website Bird Guides bietet eine interessante Geschichte über Fritillaria meleagris, der Schachbrettfalter. Eine aktuelle Untersuchung hat fünfmal mehr dieser seltenen Blumen registriert als letztes Jahr.

Die Erhebung dient der jährlichen Zählung des Schachbrettfalters in Iffley Meadows, wo in diesem Jahr fast 30000 Blüten verzeichnet wurden. Bird Guides zitiert den leitenden Ökologen Colin Williams: „Zwar blieb die Zahl deutlich unter den bisherigen Höchstwerten, stellt aber eine deutliche Verbesserung gegenüber dem enttäuschenden Ergebnis des Vorjahres dar.“

Es ist ein großer Erfolg für die @bbowt.bsky.social Die Forscher zählten zu Beginn ihrer Zählung nur 500 Pflanzen. Auenwiesen sind in Großbritannien selten und daher für viele Arten, die auf diesen Lebensraum angewiesen sind, enorm wertvoll. Die Erholung unterstreicht die Widerstandsfähigkeit der Schachbrettfalter.

Der Schachbrettfalter kommt hauptsächlich in den Auen der Themse und ihrer Nebenflüsse vor. Er ist an saisonale Überschwemmungen angepasst, wobei Überschwemmungen die Konkurrenz unterdrücken, während Trockenzeiten die Zwiebelfäule verhindern. Laut Tatarenko et al. ist es ihre Fähigkeit, schlummernd zu bleiben Das ist der Schlüssel zu ihrem Erfolg. Tatarenko und Kollegen sagen, dass an manchen Standorten zwischen 30 und 99 Prozent der Pflanzen ein Jahr lang inaktiv bleiben können. Diese Anpassung ermöglicht es ihnen, widrige Bedingungen wie die extremen Überschwemmungen zu überleben, die die Zählung 2024 verwüsteten. Sie führt auch dazu, dass die Zählungen von Jahr zu Jahr stark voneinander abweichen.

Ein weiterer Faktor, der den Pflanzen beim Überleben hilft, ist die Ausnutzung der Mikrotopographie. Hytteborn et al. zeigen, dass die Pflanzen flexibel auf gleiche Bedingungen reagieren, indem sie an einem Standort unterschiedliche Lebensräume vorfinden. hilft, Populationen vor extremen Bedingungen zu schützen.

Ein mögliches Problem für F. meleagris Der Naturschutz in Großbritannien könnte in Zukunft eine Statusänderung bedeuten. Kevin Walker argumentiert, dass es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine eingeführte Art, die flussabwärts aus Gärten entkam, als sie im 16. Jahrhundert erstmals angebaut wurde. Er findet keine Hinweise darauf, dass sie vor dieser Zeit in freier Wildbahn vorkommt. Er sagt: „Es erscheint unvorstellbar, dass eine so attraktive Pflanze im XNUMX. und XNUMX. Jahrhundert von Kräuterkundigen in freier Wildbahn übersehen wurde.“ Er fügt hinzu, dass sie sich bekanntermaßen in Schweden und England verbreitet hat und daher möglicherweise nicht heimisch ist. In diesem Fall wäre sie gesetzlich nicht mehr so ​​gut geschützt.

Dennoch sind die Schachbrettblumen der Iffley-Wiese ein guter Indikator für den Gesundheitszustand der Wiese. Zumindest hier, unter den Augen des BBOWT, sollte die Grafschaftsblume von Oxfordshire sicher sein. Mehr dazu finden Sie unter @birdguides.bsky.social Blogeintrag.

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