Die Hypothese von Janzen-Connell (JC) geht davon aus, dass einzelne Pflanzen derselben tropischen Regenwaldbaumart mit größerer Wahrscheinlichkeit spezialisierte natürliche Feinde anziehen, wenn sie dicht beieinander wachsen, was zu einer Vielfalt auf Gemeinschaftsebene führt. Choo et al. Studiere zwei neotropische Palmenarten (Astrocaryum murmuru und Attalea phalerata) unter Verwendung von Samenprädationsexperimenten und räumlichen Analysen.

Sie zeigen, dass die Variation in der Stärke der JC-Effekte über die Lebensstadien hinweg mit Unterschieden in der Schattentoleranz und der Fruchtphänologie zwischen den Arten übereinstimmt. Die Autoren schlussfolgern, dass Unterschiede in diesen lebensgeschichtlichen Merkmalen auch dazu beitragen können, die Unterschiede in der Stärke der JC-Effekte über ganze Gemeinschaften hinweg zu erklären.
