
Stereochemische Variation ist in sekundären Pflanzenmetaboliten weit verbreitet, aber ihre Bedeutung für die Vermittlung von Pflanzen-Pflanzenfresser-Wechselwirkungen wurde wenig beachtet. Ahern und Whitney gemeinsame Gartenexperimente mit gemeiner Spitzklette durchführen, Xanthium strumarium (Asteraceae), um die Beziehungen zwischen stereochemischer Variation in Sesquiterpenlactonen, Schäden durch Pflanzenfresser und Pflanzenfitness zu untersuchen. Sie fanden heraus, dass die Stereochemie von Sesquiterpen-Lacton-Ringverzweigungen dazu beiträgt, die Variation in der Pflanzenfresserresistenz zu erklären, was wiederum die Pflanzenfitness beeinflusst. Ihre Ergebnisse weisen darauf hin, dass subtile Unterschiede in der Stereochemie eine wichtige, jedoch unterschätzte Determinante für die schützende Rolle von Sekundärmetaboliten sein können.
