Die Verbesserung der Wurzelsysteme kann ein Schritt zu einer nachhaltigen Intensivierung der Pflanzenproduktion sein. Am Beispiel der gegensätzlichen Weizenanbausysteme Australiens und Dänemarks Thorup-Kristensen et al. stellen fest, dass eine erhöhte Wurzeltiefe das vielversprechendste Merkmal für eine verbesserte Wasser- und Stickstoffnutzung ist. Wurzelsysteme und -tiefe können durch Genetik und Züchtung verbessert werden.

Diagramm, das die Auswirkungen verschiedener Managementoptionen zeigt
Schematische Darstellung der Auswirkungen verschiedener Managementoptionen während der Vorfruchtphase (Luzerne vs. Getreide), der Übergangsphase (Unkrautbekämpfung vs. keine Bekämpfung) und der aktuellen Erntephase (späte vs. frühe Aussaat) auf die Wasserverfügbarkeit und den Ertrag der nachfolgenden Weizenernte in Australien. Ausführliche Informationen bei Thorup-Kristensen et al. (2016).

Diese Übersicht stellt fest, dass kontrastierende Anbausysteme zusammen mit effektiven landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsprogrammen häufig einen größeren Einfluss auf die erfolgreiche Entwicklung tieferer, gedeihender Wurzelsysteme haben. Es zeigt sich auch, dass das Ausmaß der tieferen Durchwurzelung durch die Bewirtschaftung von Kultur und Feld in den Monaten und Jahren vor der Pflanzenproduktion bestimmt wird, indem die Verfügbarkeit von Nahrungsressourcen in den unteren Bodenschichten beeinflusst wird.

Problem der Wurzelbiologie

Dieses Papier ist Teil der Sonderheft Wurzelbiologie.