Wurzelhaare vergrößern die Kontaktfläche der Wurzeln mit Erde und verbessern dadurch die Aufnahmefähigkeit für gelöste Stoffe. Das strenge Haar/Nicht-Haar-Muster von Arabidopsis thaliana kann sich bei Nährstoffmangel oder Exposition gegenüber toxischen Elementen ändern, die die Dichte der Wurzelhaare verändern.
Details der Oberfläche von Primärwurzeln (A–D) und Abschnitte mit Wurzelhaaren (E–H) von vier Arabidopsis thaliana-Genotypen, die 14 Tage lang in Agar mit Murashige- und Skoog-Medium (MS) gezüchtet wurden. Der Genotyp Columbia (Col-0), der ein ausgeprägtes Muster abwechselnder Wurzelhaar bildender und nicht bildender Rhizodermalzellen aufweist, wurde als Kontrolle verwendet (A, E). Beim Mutanten wer/myb23 entwickeln die meisten Epidermiszellen Haare (B, F), während die Mutanten rhd6-1 und cpc/try keine Wurzelhaare bilden können (C, D bzw. G, H). Pfeile zeigen Wurzelhaare an. Beachten Sie die Entwicklung von Wurzelhaaren in der „H-Position“, die dem Interzellularraum zwischen zwei darunterliegenden Kortexzellen in Col-0 zugewandt ist, während der Mutant wer/myb23 Wurzelhaare sowohl in der „H-Position“ als auch außerhalb einer periklinalen Kortexzellwand, der sogenannten „N-Position“, bildet. Maßstab = 80 µm (A–D), 30 µm (E–H).
Kohanova et al. Bewertung der Auswirkungen von Wurzelhaaren auf die Cadmium (Cd)-Aufnahme und -Translokation durch Vergleich der Arabidopsis thaliana Ökotyp Columbia (Col-0) mit Mutanten ohne Wurzelhaare (rechts6-1, CPC/versuchen) und eine Mutante, bei der sich die meisten Rhizodermzellen zu Haaren entwickeln (wer/myb23). Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Wurzelhaardichte einen großen Einfluss auf die Cd-Akkumulation in Trieben haben kann, was darauf hindeutet, dass der symplasmatische Weg eine bedeutende Rolle bei der Aufnahme und Akkumulation dieses toxischen Elements spielen könnte.
Nachdem ein Waldbrand über die Landschaft hinweggefegt ist, kann es unvermeidlich sein, dass man schockiert ist über die trostlose Szene, die er hinterlässt. Doch eine aktuelle Studie von Lucas Carbone legt nahe, dass Pflanzen in diesen Umgebungen wie nie erwartet gedeihen können.