
Der Zusammenhang zwischen Klima und Biodiversität wird seit langem diskutiert. In einem sich verändernden Umfeld liegt ein neuer Schwerpunkt auf der Lösung dieser Debatte aus praktischen Gründen: Um die Erhaltungsbemühungen zu steuern, müssen wir verstehen, wie sich die Vielfalt sowohl durch unser eigenes Handeln als auch durch natürliche globale Kreisläufe verändern wird. In einer neuen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, McBrideet al. zeigen, dass sich die Rollen, die verschiedene ökologische und evolutionäre Faktoren bei der Gestaltung der Pflanzenvielfalt spielen, in den Ökoregionen der Welt ändern und – was entscheidend ist – dass diese Unterschiede mit der Größe der Ökoregionen skalieren. Sowohl große als auch produktive Ökoregionen sind global wichtige Biodiversitätsquellen, die die Biota der kleineren Regionen um sie herum prägen.
