Einer unserer beliebtesten Beiträge ist Rosen sind rot – müssen es aber nicht, wenn man sich mit Lebensmittelfarben und Fibonacci auskennt. Darin erklärt Anne Osterrieder, wie man seine eigene Regenbogenrose herstellt. Nicht jeder ist überzeugt, dass die Methode funktioniert.

Wie das obige Video von Threadbanger zeigt, ist es in Wirklichkeit nicht so einfach.

Also habe ich es einfach mal versucht, um zu sehen, ob ich selbst eins bauen kann, und heute steht das hier in meinem Haus.

Leider hat mein Versuch, eine Regenbogenrose zu basteln, nichts damit zu tun, dass ich jetzt eine habe. Der Laden um die Ecke hat sie zum Valentinstag verkauft. Als ich es selbst versucht habe, ist nichts dabei herausgekommen.

Ich dachte, das läge vielleicht daran, dass ich beim Abschneiden des Stiels etwas falsch gemacht hatte. Deshalb versuchte ich, eine grüne Rose zu machen. So konnte ich wenigstens sehen, ob die Lebensmittelfarbe die Blütenblätter färbte. Nach einem Tag war zwar ein leichter Grünstich an den Rändern der Blütenblätter zu erkennen, aber man konnte sie unmöglich mit einer grünen Rose verwechseln.

 

Also alles Quatsch? Chronica HorticulturaeEine Publikation der Internationalen Gesellschaft für Gartenbauwissenschaften erwähnt auf Seite 16 die Erfindung der Regenbogenrose und beschreibt die Verwendung von Farbstoffen als Methode. Annes wissenschaftliche Ausführungen sind fundiert. Betrachtet man den Stängel, wird deutlich, dass im Xylem Prozesse stattfinden. Der Querschnitt belegt, dass Farbstoffe im Stängel nach oben transportiert werden.

Der Stiel selbst ist jedoch deutlich weniger holzig als bei den Rosen, die ich sonst kaufe, und das dürfte einen Unterschied machen. In den Anleitungsvideos wird außerdem die Verwendung von Lebensmittelfarbe empfohlen. Ich verstehe zwar, warum, aber ich frage mich, ob man damit nicht mehr Erfolg haben wird. ein spezieller floraler AdsorptionsfarbstoffEs ist erwähnenswert, dass der Artikel in der Chronica Horticulturae besagt, dass jeder das Färben von Blumen bereits kennt. Peter van de Werken hat innoviert, daran zu denken, in mehreren Farben zu färben und diese Flecken regelmäßig wiederholbar ziemlich gleichmäßig zu machen.

Als Experiment, um zu beobachten, wie Wasser den Stiel hinauf in die Blütenblätter gelangt, finde ich es eine interessante Demonstration. Ich glaube aber nicht, dass Peter van de Werkens Geschäft in nächster Zeit durch Hobbyzüchter in Schwierigkeiten geraten wird. Wer jedoch selbst mehrfarbige Rosen herstellen möchte, hat eine andere Möglichkeit.