
Der 16. Juni ist das Datum, an dem bestimmte Personen auf der ganzen Welt den literarischen Klassiker des irischen Schriftstellers James Joyce aus dem Jahr 1904 feiern Ulysses. Benannt Tag der Blüte – nach Leopold Bloom, der Hauptfigur des berühmt undurchdringlichen Romans, dessen Kommen und Gehen in Dublin über einen Zeitraum von 24 Stunden minutiös katalogisiert wird – ist dies nur ein ganztägiges Phänomen. Eine kürzlich entdeckte Blüte einer anderen – Phytoplankton – Art, die viel länger als einen Tag dauert, ist berichtet von Kevin Arrigo et al. Doch solche Blüten – eine „schnelle Zunahme oder Akkumulation der Algenpopulation … in einem aquatischen System“ – sind alltäglich und gut dokumentiert Frühlingsblüte ist entscheidend für die Produktivität der Ozeane, also was ist so besonders an diesem? Nun, es ist nur verschwunden und hat sich „unter dem 0.8 bis 1.3 m dicken einjährigen Meereis auf dem Festlandsockel der Tschuktschensee entwickelt“, in der Arktis. Bisher galten die Lichtverhältnisse unter Eis als zu gering, um die Algenblüte zu fördern. Obwohl Algenblüten sein können schädlich, diese im Juli 2011 identifizierte, erstreckte sich mehr als 100 km seitlich unter dem Eis bis in Tiefen von mehr als 50 m und bestand überwiegend aus Diatomeengattungen, die nicht schädlich sind. Darüber hinaus war die Phytoplankton-Biomasse in offenen Gewässern in dieser Region deutlich geringer als in der Untereisblüte. Ob eine vielbeachtete Eisverdünnung (die gewesen ist mit der globalen Erwärmung verbunden) in diesem Bereich möglicherweise einen größeren Lichteinfall ermöglicht und somit die Blüte gefördert haben und/oder wenn zusätzliche Zufuhren des essentiellen Mikronährstoffs Eisen in die Region eingeführt werden schmelzende Eisberge teilweise verantwortlich ist, bleibt abzuwarten, aber es wäre ein paradoxer Bonus für das ansonsten düstere globale Erwärmungsszenario, da Phytoplankton als eine Hoffnung für angesehen wird Sequestrierung von überschüssigem atmosphärischem CO2Eines ist sicher: Diese Enthüllung bedeutet nicht nur, dass die Lehrbücher (erneut…) umgeschrieben werden müssen, sondern auch – und das ist noch viel wichtiger – dass die Schätzungen der Meeresproduktivität in den kalten nördlichen Gewässern dringend nach oben korrigiert werden müssen! Die legendäre Vermehrungskraft dieser Protisten – deren Anzahl sich angeblich innerhalb eines Tages verdoppeln kann (bekannt als Dublin-Rate) – macht sie mehr als … fruchtbar genug für selbst den sesshaftesten irischen Geistlichen im Fernsehen. Und wenn es noch Zweifel an der Macht der Algen gab, dann haben es die landbewohnenden Verwandten der Phytoplankter bekannt gewesen die dringenden und wesentlichen terrestrischen Kommunikationsaktivitäten des einst mächtigen monolithischen Monopols in Großbritannien, bekannt als Royal Mail, zu stoppen!
