
Dieses Papier, gerade veröffentlicht in der Zeitschrift für biologische Bildung, scheint mir viel Potenzial zu haben. Die Methode wäre auch für das Online-Lernen und in Entwicklungsländern geeignet, in denen die Möglichkeiten eingeschränkt sein könnten. Warum probieren Sie es nicht aus?
Stephen P. Bonser, Patrick de Permentier, Jacinta Green, Gary M. Vela, Paul Adam und Rakesh K. Kumar (2013) Engagement von Studenten durch Betonung botanischer Konzepte über Techniken: innovative praktische Übungen mit virtueller Mikroskopie, Journal of Biological Education, DOI: 10.1080/00219266.2013.764344
Abstract:
Das Interesse der Studierenden an Botanik und die Einschreibung in Pflanzenwissenschaften sind im Vergleich zu anderen biologischen Disziplinen tendenziell gering. Eine mögliche Möglichkeit, das Interesse der Schüler an Botanik zu steigern, besteht darin, sich auf Kursmaterial zu konzentrieren, das darauf ausgelegt ist, die Begeisterung und Zufriedenheit der Schüler zu steigern. Hier führen wir die virtuelle Mikroskopie im Botanikunterricht ein und evaluieren sie. Bei der virtuellen Mikroskopie werden hochauflösende digitale „virtuelle Objektträger“ verwendet, die es den Schülern ermöglichen, Mikroskopschnitte zu untersuchen, ohne die fortgeschrittenen Fähigkeiten zu besitzen, die für die Vorbereitung von Glasobjektträgern erforderlich sind. Das Feedback der Schüler zum Fragebogen zeigte, dass die Schüler die virtuellen Folien als effektives Lernwerkzeug empfanden. Darüber hinaus fanden wir heraus, dass die Leistung der Schüler bei der Bewertung bei der Verwendung virtueller Objektträger signifikant höher war als bei der Verwendung traditioneller Glasobjektträger. Wir schlagen vor, dass virtuelle Objektträger ein wirksames Instrument zur Steigerung der Studentenzufriedenheit in einführenden Botanikkursen sind und das Potenzial haben, die Einschreibung von Studenten in höherrangige Kurse (Honours) und Forschung zu erhöhen.
