Blattlose Acacia senegal bei einem experimentellen Feldversuch in Dahra, Senegal, während der Trockenzeit. Der mittlere Ast zeigt charakteristische „Knötchen“ aus Gummi arabicum, die sich nach dem Anzapfen (Entrinden) zu Beginn der Trockenzeit gebildet haben. Balken entspricht 10 cm (Bildnachweis: Julia Wilson)
Blattlose Acacia senegal bei einem experimentellen Feldversuch in Dahra, Senegal, während der Trockenzeit. Der mittlere Ast zeigt charakteristische „Knötchen“ aus Gummi arabicum, die sich nach dem Anzapfen (Entrinden) zu Beginn der Trockenzeit gebildet haben. Balken entspricht 10 cm (Bildnachweis: Julia Wilson)

Die Kenntnis der Variation des DNA-Gehalts und des Ploidieniveaus im gesamten Verbreitungsgebiet kann für das Verständnis der Evolutionsgeschichte einer Art wertvoll sein. Eine aktuelle Studie von Akazie senegal zeigten ein geografisches Muster genetischer Variation, das die Populationen Ost- und Südafrikas von denen in der sudanesisch-sahelischen Region unterschied. In einer neuen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Odee et al. bauen auf dieser früheren Forschung auf, um Variationen im DNA-Gehalt unter Verwendung der Durchflusszytometriemethode und der Chromosomenzahl zu untersuchen. Es wurde ein geografisches Nord-Süd-DNA-Gehaltsmuster entdeckt, das die vorherigen Ergebnisse widerspiegelt. Diese Ergebnisse legen nahe, dass der DNA-Gehalt auch für die Aufklärung der Evolutionsgeschichte und Verbreitung der Art wichtig sein könnte. Darüber hinaus ist die Verwendung von externen Geweben getrockneter Zweige in der Durchflusszytometrie durch Odee et al. neu und bietet die Möglichkeit, zahlreiche andere Trockenlandgehölze zu untersuchen.