Licht ist für photosynthetische Organismen unverzichtbar, aber überschüssige Lichtenergie verursacht Schäden in Photosystemen und führt in rauen Umgebungen wie der Antarktis leicht zum Zelltod. Kosugi et al. Reaktionskoeffizienten der Photoinaktivierung in drei antarktisch dominanten Arten zu bestimmen, Prasiola Crispa (Grünalge), Nabelschnur decussata (Flechten) und Ceratodon purpurus (Bryophyt). Sie beziehen sie auf Lichtqualität und -quantität, um den Umweltdruck zu bewerten, der einen großen Einfluss auf das ökologische Verhalten hat.

Kosugi et al. verraten das S. Crispa Um in der Antarktis eine ausreichende Photosyntheseaktivität aufrechtzuerhalten, müssen Pflanzen im Vergleich zu Flechten oder Moosen deutlich höhere Kosten für die Erholung von Lichtschäden aufwenden. Dominante Arten der Antarktis verfügen über verschiedene Strategien gegen die Lichtinhibierung, die von der jeweiligen Ökologie des Organismus abhängen.
