Etwa die Hälfte aller höheren Pflanzenarten sind als evolutionär rezente Polyploide erkennbar, bei denen mehrere ganze Genome oder Chromosomensätze von nahen Vorfahren zusammengekommen sind. Darüber hinaus haben alle Blütenpflanzen im Laufe der Evolution mindestens ein Polyploidie-Ereignis, auch bekannt als Gesamtgenomduplikation (WGD), in ihrer Abstammung, von vor der Divergenz von Gymnospermen und Angiospermen, dem ζ (zeta)-Ereignis (siehe die Legende in der Zeitung für die vielen Referenzen).

Dieser Annals of Botany Sonderausgabe zu Polyploidie in Ökologie und Evolution präsentiert die evolutionären Folgen neuer, rezenter und alter Polyploidie. Alix et al. Überblick über experimentelle, genomische, ökologische und theoretische Studien, die zeigen, dass Polyploidisierung häufig in Zeiten großer evolutionärer Übergänge und adaptiver Radiation von Arten auftritt. Polyploidie, der Grundstein für Ausbrüche adaptiver Artbildung, bringt genetische Neuerungen hervor. Die Entstehung neuer Genfunktionen ermöglicht Diversifizierung, Artenbildung und damit Pflanzenevolution.

Dieses Papier ist Teil der Annals of Botany Sonderausgabe zu Polyploidie in Ökologie und Evolution. Es wird bis Oktober 2017 kostenlos zugänglich sein und dann nur für Abonnenten bis August 2018 verfügbar sein, wenn es wieder kostenlos zugänglich sein wird.
