Nachhaltige Nutzung und Erhaltung der pflanzlichen Biodiversität in montanen Ökosystemen

Die Erhaltung der einzigartigen Artenvielfalt der Bergökosysteme erfordert transdisziplinäre Ansätze, um in einer überfüllten Welt erfolgreich zu sein. Geographen, Naturschützer, Ökologen und Sozialwissenschaftler hatten in der Vergangenheit die gleichen Naturschutzziele, arbeiteten jedoch tendenziell unabhängig voneinander. Diese aktuelle Rezension in Annals of Botany unterstreicht die Notwendigkeit, verschiedene Erhaltungskriterien und -methoden zu integrieren und bietet neue Kriterien für die Priorisierung von Arten und Lebensräumen für die Erhaltung in Bergökosystemen, die sowohl ökologische als auch soziale Daten kombinieren.

Bergökosysteme sind Hot Spots für Pflanzenschutzbemühungen, da sie eine hohe Pflanzenvielfalt aufweisen, da Gemeinschaften einander entlang von Höhen- und Klimagradienten ersetzen, einschließlich eines hohen Anteils endemischer Arten. Diese Übersicht trägt zu einem verbesserten Verständnis der Pflanzenvielfalt in Bergökosystemen mit besonderem Bezug auf den westlichen Himalaya bei; ethnobotanische und Ökosystemleistungswerte der Bergvegetation im Zusammenhang mit anthropogenen Einflüssen; und lokale und regionale Pflanzenschutzstrategien und -prioritäten.