Ein Palamedes-Schwalbenschwanzschmetterling (Papilio palamedes) führt seinen langen Rüssel in die ebenso lange Nektarröhre einer orangefarbenen Orchidee (Platanthera ciliaris) ein. Foto von Adam Chupp.
Ein Palamedes-Schwalbenschwanzschmetterling (Papilio palamedes) führt seinen langen Rüssel in die ebenso lange Nektarröhre einer orangefarbenen Orchidee (Platanthera ciliaris) ein. Foto von Adam Chupp.

Die Pflanzenreproduktion wird oft durch die Verfügbarkeit von Bestäubern eingeschränkt, die ihrerseits auf Larven als Wirtspflanzen angewiesen sind. Der Palamedes-Schwalbenschwanzschmetterling kommt im Südosten der USA häufig vor, ist jedoch aufgrund der weit verbreiteten Sterblichkeit seiner primären Larvenwirtspflanze, die auf die Lorbeerwelkekrankheit zurückgeführt wird, rückläufig. Eine neue Studie veröffentlicht in AoB PLANTS by Chuppet al. deutet darauf hin, dass die orangefarbene Orchidee zur Bestäubung stark auf diesen Schmetterling angewiesen ist und dass die Verfügbarkeit alternativer Bestäuber gering ist. Die Autoren schlussfolgern, dass Populationen dieser und ähnlicher Orchideenarten indirekt durch einen exotischen Pflanzenpathogen bedroht sind, der den primären Larvenwirt des Palamedes-Schwalbenschwanzes tötet.