Das Verhältnis von Stickstoff (N) zu Phosphor (P) (N:P) wurde weithin als Schwellenwert zur Identifizierung von Nährstoffbeschränkungen in Landpflanzen verwendet; Die damit verbundene Zuverlässigkeit wurde jedoch nicht gut bewertet.

Zusammenhang zwischen pflanzlichem N- und P-Gehalt in den ungedüngten Kontrollparzellen und Art der in den Düngungsversuchen ermittelten Nährstofflimitierung.
Beziehung zwischen dem Stickstoff- und Phosphorgehalt der Pflanzen in den ungedüngten Kontrollparzellen und der Art der Nährstoffbegrenzung, die in den Düngeexperimenten ermittelt wurde. Gestrichelte Linien stellen die N:P-Massenverhältnisse von 10, 14, 16 und 20 dar. (A) Neu gezeichnet von Koerselman und Meuleman (1996), die erstmals die N:P-Schwellenwerte von 14 und 16 vorschlugen; und (B) aus dem Düngedatensatz dieser Studie aufgezeichnet.

Zusammenhang zwischen pflanzlichem N- und P-Gehalt in den ungedüngten Kontrollparzellen und Art der in den Düngungsversuchen ermittelten Nährstofflimitierung. Gestrichelte Linien zeigen die N:P-Massenverhältnisse von 10, 14, 16 und 20. (A) Neu gezeichnet aus Koerselman und Meuleman (1996), der als erster die N:P-Schwellenwerte von 14 und 16 vorschlug; und (B) aus dem Befruchtungsdatensatz in dieser Studie aufgetragen.

Yan et al. synthetisierte Befruchtungsexperimente aus 53 Veröffentlichungen und 197 Aufzeichnungen und führte eine Stichprobensimulation durch. Sie fanden heraus, dass kanonische N:P-Schwellenwerte das Potenzial hatten, eine große Unsicherheit einzuführen, wenn sie zur Erkennung von Pflanzennährstoffbeschränkungen verwendet wurden. Diese Ergebnisse legten nahe, dass die Fehlerrisiken in zukünftigen Studien sorgfältig berücksichtigt werden sollten.