Die Modellierung von Nutzpflanzen kann eine wichtige Rolle bei der Steuerung der Steigerung der globalen Nahrungsmittelproduktionskapazität spielen, die erforderlich ist, um die Anforderungen zu erfüllen drohender Fehlbetrag.

In einem kürzlich veröffentlichten Editorial heißt es: Professor Graeme Hammer vom Centre for Crop Science der University of Queensland untersucht, was erforderlich ist, um die zukünftige Praxis der Pflanzenmodellierung zur Unterstützung der Pflanzenverbesserung zu verbessern.

„Das in dynamischen Pflanzenwachstums- und -entwicklungsmodellen enthaltene biologische Verständnis kann für Vorhersagen genutzt werden. Die Vorhersagefähigkeiten ermöglichen die Simulation von Szenarien, um die Anpassung der Nutzpflanzen und die Pflanzenverbesserung voranzutreiben“, sagt Hammer.

In seinem Beitrag identifiziert Hammer zwei Praktiken, die für eine effektive Modellierung notwendig sind: (1) Glaubwürdigkeit des Modells und Modellierers und (2) Transdisziplinarität.

Bild: canva.

Hammer beschreibt, wie die Glaubwürdigkeit von Modellen und Modellierern getestet werden kann. Die Funktionen von Modellen müssen biologisch realistisch sein und auf soliden experimentellen und theoretischen Erkenntnissen basieren. Für vollständige Transparenz ist die Zugänglichkeit des Codes und der zugrunde liegenden Logik und Theorie im Modell erforderlich. Modellierer müssen Klarheit darüber haben, was ein Modell sinnvoll tun kann und was nicht.

Transdisziplinarität trägt der Notwendigkeit Rechnung, den Zusammenhang zwischen molekularen und ökophysiologischen Erkenntnissen und Konzepten zu erfassen, die für die adaptiven Reaktionen komplexer Pflanzen-/Nutzpflanzensysteme zentral sind. Multiskalenmodellierung ist von zentraler Bedeutung, um das Bewusstsein für die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen zu schärfen. Hammer fordert kontinuierliche Anstrengungen zur Verbesserung der Vernetzung wissenschaftlicher Arbeiten auf molekularer, pflanzen- und nutzpflanzenbezogener Ebene. „Ich appelliere an die Forschenden, Fachartikel zu lesen und den Dialog über die Grenzen ihrer Disziplin hinaus zu suchen.“

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Ideen, wie Sie virtuell mit anderen Forschern in Kontakt treten können, finden Sie unter „in silico Pflanzen maximiert die Sichtbarkeit Ihres Papiers"