
Wasserpflanzen können als Leiter für Methan aus dem Sediment in die Luft fungieren und somit zum globalen Methanhaushalt beitragen. In einem kürzlich erschienenen Artikel der Redaktion (Editor's Choice) wurde dies erläutert. AoB PLANTS, Milberget al. untersuchten den Methanfluss von Parzellen in zwei schwedischen Seen, die von zwei Arten dominiert werden (Phragmites australis, Carex rostrataEs zeigten sich deutliche saisonale Unterschiede (Juni bis Oktober), die hauptsächlich mit der Lufttemperatur korrelierten. Die Methanflüsse variierten stark im Verlauf der 24-Stunden-Messungen, jedoch ohne einheitliche Muster zwischen den Tagen. Die Emissionen pro Quadratmeter waren für beide Methanarten vergleichbar. Dies deutet auf ein System hin, in dem die Methanproduktion die Emissionen bestimmt, während die Methanart und tageszeitliche Schwankungen eine untergeordnete Rolle spielen. Weitere Untersuchungen sind nun erforderlich, um die lokalen und regionalen Methanflussanalysen zu verbessern.
