
Unter stressfördernden Bedingungen können einzellige Algen einen programmierten Zelltod (PCD) erleiden, aber die Mechanismen sind kaum verstanden. Jordanova et al. aussetzen Chlamydomonas reinhardtii zum G-Protein-Aktivator Mastoparan (MP) und stellen fest, dass Zellen mehrere Merkmale von Nekrose und vakuolärem Zelltod aufweisen, begleitet von Kernkondensation und DNA-Fragmentierung. Abhängig vom physiologischen Zustand der Zellen und ihrer MP-Empfindlichkeit unterliegt ein Teil der Zellen einer frühen PCD durch einen Prozess, der nicht durch Capase vermittelt wird, während andere Zellen langsamer sterben, was Capase-ähnliche Wege beinhaltet. Die Ergebnisse zeigen somit neue Elemente des Zelltodprozesses in Algen und legen nahe, dass Algen-PCD unterschiedliche Formen annehmen und unterschiedliche Wege durchlaufen kann.
