Flavonole sind pflanzliche Sekundärmetabolite und könnten beim Menschen gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten. Um zu stabilen und funktionsfähigen Molekülen zu werden, werden Flavonole zunächst biosynthetisiert und dann modifiziert, meist durch Zugabe von Zuckerspendern durch Glykosylierung. Die Flavonoid-Biosynthese leitet sich vom Phenylalanin-Stoffwechselweg ab und wurde gut charakterisiert Arabidopsis thaliana.

Flavanole in Aktion

Li et al. zeigen, dass die Flavonol-Glykosyltransferse UFGT2 von Mais (Zea mays) eine wichtige Rolle bei der Flavonol-Modifikation spielt und den Pflanzen auch helfen könnte, mit abiotischem Stress fertig zu werden. Es ist ein Kandidatengen zur Verbesserung der Getreidequalität und der Pflanzenmerkmale bei der Stresstoleranz. Angesichts der Verschärfung der Umweltzerstörung und der Nachfrage der Menschen nach gesunder Ernährung lohnt es sich, Pflanzen mit sowohl Umweltanpassungseigenschaften als auch reich an Nährstoffverbindungen zu erforschen. Flavonole sind die am häufigsten vorkommenden Flavonoide in Lebensmitteln und könnten gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten.