Müll zersetzt sich in seiner Herkunftsumgebung (zu Hause) oft schneller als in einer fremden Umgebung (auswärts), was als Heimvorteil (HFA) bekannt geworden ist. Viele Studien haben jedoch die bedingte Natur der HFA hervorgehoben, was darauf hindeutet, dass das derzeitige Verständnis dieses Phänomens noch nicht ausreicht, um es systemübergreifend zu verallgemeinern.

Ahorn Blatt
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Davidson Schmuck et al. Transplantationsstreuarten unterschiedlicher Qualität zwischen mehreren experimentell etablierten Wirtsbaumgemeinschaften, die sich in funktioneller Ähnlichkeit unterscheiden, und messen die Abbauraten. Sie testen, ob der Grad des „Heimvorteils“ (HFA) durch den Grad der funktionellen Ähnlichkeit zwischen dem Wurf und der Heimatgemeinschaft bestimmt wird, und stellen fest, dass HFA bei monospezifischem Wurf stärker auftritt als bei gemischten Wurftypen. Als Funktion der Merkmalsähnlichkeit zwischen Würfen und Baumgemeinschaften ausgedrückt, wird der HFA jedoch nicht nachgewiesen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirtsbaumgemeinschaft einen wichtigen indirekten Einfluss auf die Zersetzung hat, der über ihren Einfluss auf die Einstreuqualität hinausgeht, was die Bedeutung der In-situ-Zersetzung bei der Untersuchung nicht-additiver Wirkungen der Einstreumischung unterstreicht.