Die strukturellen Eigenschaften der Blattadern und der Xylemanatomie beeinflussen stark die Blatthydraulik, einschließlich der Fähigkeit der Blätter, die hydraulische Funktion während einer Dürre aufrechtzuerhalten. Blackman und Kollegen untersuchten die Stärke der Verbindungen zwischen verschiedenen Blattnervenmerkmalen und der hydraulischen Anfälligkeit der Blätter gegenüber Trockenheit (ausgedrückt als P50 Blatt durch Rehydrierungskinetik) in einer vielfältigen Gruppe von 26 verholzten Angiospermenarten, die ein breites Spektrum von Blattanfälligkeiten repräsentieren, von vier nährstoffarmen Standorten mit kontrastierenden Niederschlägen in ganz Ostaustralien.

Blatt Anatomie
Blattanatomie. Bild: Blackman et al. 2018

Für jede Art maßen sie Schlüsselaspekte des Blattaderdesigns, der Xylemanatomie und der Blattmorphologie. Sie bewerteten auch erstmals die Skalierungsbeziehungen zwischen hydraulisch gewichteter Behälterwanddicke (th) und Lumenweite (bh) über Aderordnungen und Lebensräume hinweg.

Über Arten hinweg Variation in P50Blatt korrelierte stark mit dem Verhältnis der Gefäßwanddicke (th) zu Lumenweite (bh) [(t/b)h; ein Index der Kanalverstärkung] bei jeder Blattaderreihenfolge. Damit einhergehend ist das Skalierungsverhältnis zw th und bh war in allen Venenordnungen ähnlich, wobei eine Log-Log-Steigung von weniger als 1 auf eine stärkere Xylemverstärkung in kleineren Gefäßen hinweist. Im Gegensatz dazu P50Blatt war nicht verwandt mit th und bh individuell bis zur Hauptvenendichte (DvDur) oder auf Blattgröße. Die Analyse der Hauptkomponenten ergab zwei weitgehend orthogonale Merkmalsgruppierungen, die mit der Variation der Blattgröße und der Dürretoleranz verbunden sind.

Schwarzer Mann et alDie Ergebnisse von . zeigen, dass die Xylemleitungsverstärkung während der gesamten Blattaderung auftritt und unabhängig von der Blattgröße eng mit der Trockenheitstoleranz der Blätter verbunden bleibt.