Die Ausbreitung ist entscheidend, da sie einen direkten Einfluss auf die Dynamik der Verbreitung einer Art hat und eine Rolle bei der Gestaltung des Anpassungspotenzials durch Genfluss spielt. Bei Pflanzen, die seltene und kleine Populationen bilden, ist das Wissen über den Ausbreitungsprozess erforderlich, um das Potenzial für die Besiedlung neuer Lebensräume und die Konnektivität gegenwärtiger und zukünftiger Populationen abzuschätzen.

Eibe

Unter Verwendung molekularer Daten und des Modellierungsansatzes, Chybicki und Oleksa Verbreitungspotential einschätzen Taxus baccata (Taxaceae), ein zweihäusiger Baum mit stark fragmentierter Verbreitung. Sie finden heraus, dass Eibensamen kürzere Entfernungen zurücklegen als Pollen, was eine schnelle Entwicklung einer Verwandtschaftsstruktur innerhalb der Überreste erleichtert. Auf Landschaftsebene ist die genetische Konnektivität zwischen verschiedenen Eibenresten jedoch stark eingeschränkt. Unter Berücksichtigung der Populationsfragmentierung legt die Studie nahe, dass die Ausbreitung von Genen die Anpassungsfähigkeit der Eibe an den Klimawandel einschränken könnte.