
Aufbereitetes Abwasser ist eine beliebte alternative Wasserressource. Obwohl typische Salzgehalte im recycelten Wasser gering sind (< 2.0 dS m-1) können für salzempfindliche Pflanzen dennoch schädlich sein. Die Ergebnisse einer neuen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS by Nackley et al. haben direkte Auswirkungen auf öffentliche und private Institutionen, die versuchen, Wasser zu sparen, indem sie Landschaften mit recyceltem (auch bekannt als aufbereitetem) Wasser bewässern. Die Autoren entdeckten, dass die Anreicherung von Salz in Böden sich negativ auf Küstenmammutbäume auswirken würde (Sequoia sempervirens), wenn der Salzgehalt des recycelten Wassers 1.0 dS m übersteigt-1. Dies ist das erste Papier, das die Auswirkungen des Salzgehalts auf das Wachstum des Küstenmammutbaums, einer wichtigen landwirtschaftlichen, gärtnerischen und ökologischen Art, beschreibt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Bewässerungsmanagement langlebiger Nadelbäume zum Schutz dieser wichtigen Bäume unerlässlich sein wird.
