Die meisten wissenschaftlichen Studien zur Untersuchung invasiver Arten haben sich auf die Auswirkungen einer einzelnen Art konzentriert, trotz häufiger Berichte über Systeme mit mehreren Eindringlingen. Es wurde vorgeschlagen, dass invasive Regenwürmer, d Lumbricus terrestris (Lumbricidae), könnten mit invasiven Pflanzen interagieren, da sie bei ihrer Nahrungsaufnahme Laubstreu in den Boden ziehen. Dies könnte Allelochemikalien und Nährstoffe umverteilen, die durch invasive Pflanzenblattstreu produziert werden.
Im Fall von Alliaria gestielt (Knoblauchsenf), einer in den USA weit verbreiteten invasiven Pflanze, können die aus Laubstreu freigesetzten Allelochemikalien Pflanzen auf Gegenseitigkeit im Untergrund unterdrücken. Interaktionen mit Eindringlingen im Untergrund wie diese könnten für die Pflanzenphysiologie besonders wichtig sein. Photosyntheseraten werden oft durch die Verfügbarkeit von Stickstoff und Phosphor begrenzt, und die Aufnahme dieser Nährstoffe wird üblicherweise durch arbuskuläre Mykorrhiza-Mutualisten vermittelt.

In ihrer neuen Studie veröffentlicht in AoBP, Bewältigen et al. Erforschen Sie mögliche Wechselwirkungen zwischen invasiven Regenwürmern und Alliaria petiolata Laubstreu unter realistischen Feldbedingungen und einem mehrjährigen Manipulationsexperiment. Insbesondere konzentrieren sie sich darauf, wie solche Wechselwirkungen die Häufigkeit und Physiologie der in den USA verbreiteten einheimischen Pflanze beeinflussen Podophyllum peltatum (Berberidaceae). P. peltatum, oder Maiapfel, ist eine krautige Staude, die sich häufig mit arbuskulären Mykorrhizapilzen vergesellschaftet und gemeinsam mit den beiden Eindringlingsarten vorkommt.
Bewältigen et al. hab das auf dem Feld gefunden A. Blattstiel Anwesenheit und höherer Bodenstickstoff korreliert mit reduziertem P. peltatum Cover, fand aber keine Beweise für Interaktionen zwischen Eindringlingen. Im Manipulationsexperiment kam es nur bei Anwesenheit von Aktivkohle zu einer überadditiven Wirkung der beiden Eindringlinge auf pflanzliche Biomasse. In Abwesenheit von Aktivkohle gab es keine Unterschiede in P. peltatum Biomasse über Behandlungen hinweg. Während die Felddaten keine negative Wechselwirkung zwischen diesen Eindringlingen nahelegen, deutet das Experiment darauf hin, dass eine solche Wechselwirkung bei größerem Umweltstress, wie z. B. einer zunehmenden Stickstoffablagerung, möglich ist. Die Autoren hoffen, dass zukünftige Feldexperimente die gleichzeitige Manipulation mehrerer Stressoren, einschließlich Nährstoffablagerungen und mehrerer Eindringlinge, in Betracht ziehen können, um die Wechselwirkungen mehrerer Eindringlinge und ihre Kontextabhängigkeit vollständig zu verstehen.
