
Invasionsstrategien in klonalen Wasserpflanzen
Die erfolgreiche Ausbreitung invasiver Pflanzen hängt oft mit einem vielfältigen Genpool zusammen, der die lokale Anpassung an variable Umweltbedingungen erleichtert: aber was ist mit klonalen Pflanzen? Riis et al. drei nicht heimische, sich klonal vermehrende Makrophyten untersuchen, Dichtes Egerien, Elodea canadensis und Lagarosiphon Major, und stellen fest, dass Feldpopulationen bemerkenswert wenig genetische Variation aufweisen und wenig Wechselwirkungen zwischen Habitatbedingungen und pflanzenmorphologischen Merkmalen zeigen. Die Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass sich invasive klonale Wasserpflanzen eher durch phänotypische Plastizität als durch lokale Anpassung an eine Vielzahl von Lebensräumen in eingeführten Gebieten anpassen.
