Kurt Vaughn und Steve Fick besäen die experimentellen Parzellen am Standort Hopland im November 2011. Foto von T. Young
Kurt Vaughn und Steve Fick besäen die experimentellen Parzellen am Standort Hopland im November 2011. Foto von T. Young

Im gesamten Westen der USA werden heimische mehrjährige Gräser durch aggressive, nicht heimische einjährige Gräser verdrängt. In einer aktuellen Studie veröffentlicht in AoB PLANTS, Younget al. zeigen, dass einheimische Gräser nur einen zweiwöchigen Keimungsvorsprung gegenüber exotischen invasiven Gräsern erhalten, was den Wettbewerbsvorteil stark zu ihren Gunsten verschiebt. Sie zeigen auch, dass die Stärke dieses Vorteils je nach Standort und Wetter in den ersten Versuchswochen stark unterschiedlich ist. Diese Ergebnisse geben a) einen Einblick in die Gründe für den Wettbewerbsvorteil, den Einjährige normalerweise aufweisen, und b) sind ein Beispiel für die Wahrscheinlichkeit, dass ökologische Experimente häufig Ergebnisse liefern, die auf eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort beschränkt und weniger allgemein sind, als wir es uns wünschen würden glauben.