Manduca sexta. Foto Ignodth / Wikipedia

Pflanzen interagieren gleichzeitig mit nützlichen und antagonistischen Organismen wie Mykorrhizapilzen bzw. Pflanzenfressern. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel in AoB PLANTS, Orians et al. untersuchten die Nettoeffekte einer solchen Wechselwirkung auf die internen Ressourcen und das Wachstum der Pflanze und stellten fest, dass, obwohl beide Organismen einzeln einen Einfluss auf die Pflanze hatten, sich die Größe oder Richtung der einzelnen Effekte im Allgemeinen nicht unterschied, wenn beide Organismen gleichzeitig vorhanden waren. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Tomatenpflanzen trotz des zur Ernährung der nützlichen Pilze umgeleiteten Pflanzenkohlenstoffs in der Lage sind, die interne Ressourcenallokation zu modulieren, was die Toleranz von Pflanzen gegenüber Herbivorenangriffen erhöhen kann.