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Bildnachweis: Sonke Johnson, Duke University

Die Identifizierung quantitativer Merkmalsnukleotide (QTNs), der genetischen Polymorphismen, die mit phänotypischen Variationen verbunden sind, ist in den letzten Jahren für viele Pflanzenökologen und Evolutionsbiologen zu einem Ziel geworden. Doch was ist der wahre Wert dieses potenziell teuren und arbeitsintensiven Forschungsprogramms? In einer Rezension veröffentlicht in AoB PLANTS, Lee et al. diskutieren, wie das QTN-Programm einzigartige Einblicke in die Ökologie und Evolution der Anpassung bei Pflanzen bieten kann. Sie zitieren bemerkenswerte Beispiele der QTN-Arbeit aus jüngster Zeit und geben Empfehlungen für die Neuausrichtung der Bemühungen zur Identifizierung und Untersuchung der Gene, die ökologisch wichtigen Merkmalen zugrunde liegen.