Es wurde vorgeschlagen, dass der Pektinabbau, der das Erweichen von reifenden Früchten verursacht, teilweise enzymatisch und teilweise auf eine nicht-enzymatische Spaltung durch Hydroxylradikale (•OH) zurückzuführen ist.

Airiana et al. wendeten ein kürzlich entwickeltes fluoreszierendes Fingerprinting-Verfahren an, um den „Kollateralschaden“ zu erkennen, der entsteht, wenn •OH auf Pektine einwirkt. Sechs echte Früchte zeigten •OH-angegriffenes Pektin, das während der Reifung zunahm. Drei falsche Früchte (Erdbeere, Birne, Apfel) zeigten wenig oder keine. Der nicht-enzymatische Angriff auf Fruchtpolysaccharide wird somit experimentell gestützt und ist überwiegend ein Merkmal von Gewebe der Eierstockwand (nicht des Gefäßes).
